Vampire im XXI. Jahrhundert

Anna Gawron, II NE

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Die Vampire des XXI. Jahrhunderts  erinnern überhaupt nicht an den wohlbekannten Grafen Dracula, der ein Schloss in Transylwanien bewohnte. Wenn er das Buch Twilight von Stephenie Meyer in die Finger bekäme, würde er sich wahrscheinlich in seinem Sarg umdrehen. Stephenie Meyer stellte die Welt der Vampire ganz anders vor als wir es aus Gruselgeschichten gewohnt waren. Jedes Kind wusste doch, dass Vampire nur nachts rausgehen, dass sie kein Spiegelbild haben und dass man sie mit Knoblauch verjagen kann.  Die Schriftstellerin stellte jedoch unsere Vorstellung von Vampiren auf den Kopf. Plötzlich stellte sich heraus, dass Vampire sogar am Tag sich unter Menschen mischen können und dass sie ganz genau wie Menschen aussehen. Was sie aber von Normalsterblichen unterscheidet  sind ihre Stärke,  Schnelligkeit wie auch übernatürliche Kräfte wie z.B. Gedankenlesen.

Die Erscheinung der Twilight Saga – Bis zum Morgengrauen löste einen sogenannten Vampir-Wahn aus. Kinder, Jugendliche und sogar Erwachsene aus der ganzen Welt  haben das Buch gelesen. Die Liebesgeschichte zwischen Mensch und Vampir – Bella und Edward -verzauberte Millionen. Im Buch geht es darum, dass Bella ein ganz normales Mädchen sich in den geheimnisvollen Edward, der sich später als Vampir herausstellt, verliebte. Zwischenmenschliche Beziehungen sind nicht einfach, aber eine Beziehung zwischen Mensch und Vampir ist noch schwerer. Denn Edward muss der Versuchung widerstehen, Bellas Blut zu trinken. Jeden Tag sind sie der Gefahr ausgestellt, getötet zu werden. Als ob das nicht genug wäre, stellte sich Bellas Freund als Werwolf heraus. In den nächsten Teilen der Twilight Saga erfahren wir mehr über die Herkunft der Vampire und der Werwölfe. Stephenie Meyer erfand eine Welt voller Fantasie, Liebe und Leidenschaft, die alle Lesenden begeistert hat.

Nach dem Erfolg des Buches kam der Film Twilight, der das Buch noch populärer machte und das hauptsächlich dank Robert Pattison, der die Rolle von Edward spielte. Die weiblichen Fans waren von dem jungen, attraktiven Schauspieler begeistert. Sowohl im Buch  als auch im Film wurde er als unsterblicher Romantiker dargestellt, der Mädchenherzen zum Schmelzen brachte. Die Rolle der Bella, gespielt von Kristin Stewart, war auch sehr gut, jedoch war Edward derjenige, der die meiste Aufmerksamkeit  des Publikums bekam.

Die Geschichte über Vampire brachte der Schriftstellerin und den Produzenten viel Geld ein, deshalb musste man nicht lange auf ähnliche Werke warten. Im Jahre 2008 erschien die Serie True Blood und nur ein Jahr später startete in den USA die Serie The Vampires diaries. Wie erwartet wurden die Fernsehnserien zum Hit. Jedoch ist die Ähnlichkeit der Handlung der Serie The Vampire Diarie und des Buches Twilight veblüfend. Es wiederholt sich die Geschichte, dass zwei männliche Kreaturen um die Liebe eines Menschen kämpfen. Die Ähnlichkeit  zwischen dem Buch und dem zweiten Teil der Serie wird noch größer, es erscheint nämlich dort ein Werwolf, der an Stephenie-Mayers Jocob erinnert. Meiner Meinung nach waren am amüsantesten die Momente, in denen sich die Seriendarsteller über das Buch Twilight scherzhaft  geäußert haben.

Das ist  noch nicht das Ende des Vampirmotivs in Büchern, Filmen und Serien. Es erwatet uns nämlich noch die Verfilmung des vierten Teiles von Twilight – Bis zum Ende der Nacht. Kürzlich erschien die Filmparodie Beilight – Bis zum Abendbrot. Der Film Beilight – Bis zum Abendbrot erzählt die Geschichte von Bella und Edward auf  eine lustige Art und Weise. Der Trend zum Grausamen in Filmen bleibt uns noch lange erhalten.

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